Air Berlin will Zuschläge für Piloten aussetzen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will die Zahlung von Überstundenzuschlägen an seine Piloten vorübergehend aussetzen. Darüber liefen Gespräche mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, sagte ein Sprecher am Freitag. Er bestätigte damit einen "Spiegel"-Bericht.

Nach dem Tarifvertrag seien solche Verhandlungen "im Falle von Produktionsrücknahmen aufgrund geopolitisch oder durch Naturgewalten bedingte Geschäftseinbrüche" möglich, teilte der Sprecher mit

Hintergrund sind die Terroranschläge in Paris und in der Türkei, die die Nachfrage auf bestimmten Strecken sinken ließen. Die Piloten seien schriftlich über das Vorhaben informiert worden. Um Kosten zu senken, hat das Management auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet, zudem dürfen den Beschäftigten Überstunden nicht mehr ausbezahlt werden.

Air Berlin kämpft seit Jahren mit roten Zahlen. Das Unternehmen kündigte am Freitag weitere Neubesetzungen im Vorstand an. Von Montag an sei der frühere Easyjet-Manager Neil Mills als Chief Strategy & Planing Officer unter anderem für die Netzwerkplanung und die Airline-Allianzen zuständig. Vom Großaktionär Etihad kommt Oliver Iffert als Chief Operations Officer nach Berlin. Die beiden bisherigen Vorstände Oliver Lackmann und Marco Ciomperlik rücken eine Ebene tiefer. Damit sei die Neuausrichtung des Managementteams weitestgehend abgeschlossen, hieß es.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte