Air Berlin verhandelt angeblich mit Easyjet/Condor

Berlin/London/Schwechat (APA/Reuters) - In die Gespräche zum Verkauf von Unternehmensteilen der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin kommt Bewegung. "Air Berlin verhandelt derzeit mit zwei Bietern, mit Easyjet und Condor", sagte eine mit der Situation vertraute Person am Dienstag. "Das Rennen ist völlig offen."

Ein Air Berlin-Sprecher verwies auf eine Presseerklärung vom vergangenen Freitag, wonach man die Exklusivität der Verhandlungen mit Easyjet aufgehoben habe. Sprecher des britischen Billigfliegers und der Thomas Cook-Tochter Condor lehnten eine Stellungnahme dazu ab.

Air Berlin verhandelte zuletzt mit Easyjet über die Übernahme von rund 25 Maschinen am Standort Berlin. Dem Insider zufolge geht es in den Gesprächen mit Condor um weniger Flugzeuge. In jedem Fall müsse es bis Ende dieser Woche eine Einigung geben, hieß es. Denn Air Berlin stellt den Flugbetrieb in eigener Regie am Freitag ein.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen