Air Berlin: Jobmesse für Mitarbeiter der Pleite-Airline

Berlin/Schwechat (APA/AFP) - Mehrere hundert Mitarbeiter der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin haben sich am Dienstag auf einer Jobmesse über offene Stellen in anderen Firmen informiert. Bei der gemeinsam mit der Arbeitsagentur Berlin Nord ausgerichteten Jobbörse seien mehr als 500 offene Positionen in Berlin und Brandenburg angeboten worden, erklärte Air Berlin.

Der Fluggesellschaft zufolge nahmen 13 Firmen an der Messe am Hauptsitz des Konzerns teil. Angebote gab es demnach in der Verwaltung, für technische Berufe, Piloten und Flugbegleiter. Am Freitag soll eine zweite Jobbörse stattfinden.

Auch die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) will am kommenden Montag eine Jobmesse abhalten. Sie kündigte eine Börse für Flugtechniker in Düsseldorf an. Außerdem forderte die Gewerkschaft eine Beteiligung an den Verhandlungen über die Zukunft von Air Berlin.

Ende vergangener Woche war bekannt geworden, dass der Betriebsrat der Fluggesellschaft noch in diesem Monat Kündigungen im großen Stil befürchtet. Davon betroffen sind der Arbeitnehmervertretung zufolge die Mitarbeiter aus nicht für den Betrieb unmittelbar relevanten Bereichen. Dies wären in erster Linie etwa 1.400 Mitarbeiter von Bodenpersonal und Verwaltung.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen