Air-Berlin - Haben Genehmigung für Codeshares mit Etihad

Berlin/Abu Dhabi - Das Luftfahrtbundesamt hat die umstrittenen Flugvereinbarungen des deutschen Niki-Mutterkonzern Air Berlin mit dem arabischen Geldgeber Etihad nach Unternehmensangaben überraschend durchgewunken. "Das Luftfahrtbundesamt hat unseren Sommerflugplan inklusive aller Codeshares genehmigt", sagte der neue Air-Berlin-Chef Stefan Pichler am Dienstag.

Etihad betreibt mit dem deutschen Partner zahlreiche sogenannte Codeshare-Flüge. Dabei erhalten Air-Berlin-Verbindungen innerhalb Europas und von Deutschland in die Vereinigten Arabischen Emirate eine Flugnummer von Etihad. Air Berlin erhöht damit die Auslastung der Flugzeuge, während Etihad mehr Ziele weltweit anbieten kann. Das Bundesamt zweifelte vergangenen Herbst erstmals die Rechtmäßigkeit der Vereinbarungen an, genehmigte nach langem Clinch den Winterflugplan aber. Die Zustimmung für den Sommer stand aber noch aus. Vom Luftfahrtbundesamt war keine Stellungnahme zu erhalten.

Gleichzeitig verspricht der 57-jährige frühere Thomas-Cook-Chef Pichler dank eines neuen Sanierungsanlaufs bald Gewinne. Mit dem auf zwei Jahre angelegten Vorhaben solle Deutschlands zweitgrößter Airline im nächsten Jahr operativ der Sprung in die schwarzen Zahlen gelingen, sagte er. Im Mittelpunkt stünden vor allem die Netzplanung, das Umsatzmanagement und der Vertrieb. Verlustträchtige Strecken sollen dabei gestrichen werden. "Es geht nicht ums Fliegen um des Fliegens Willen, sondern um Profitabilität." Konkretes wollte er nicht verraten.

An einer wichtigen Entscheidung seines Vorgängers Wolfgang Prock-Schauer soll nicht gerüttelt werden: Das laufende Sparprogramm wird weiter durchgeboxt. Dadurch soll der Betriebsgewinn dieses und nächstes Jahr zusammen um 400 Mio. Euro steigen. Nach früheren Planungen sollen unter anderem 200 Stellen wegfallen.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post