Air-Berlin-Gläubiger wollen Etihad verklagen

München (APA/Reuters) - Die Gläubiger der Fluggesellschaft Air Berlin wollen einem Insider zufolge den ehemaligen Minderheitsaktionär und Kapitalgeber Etihad verklagen. Der Gläubigerausschuss habe am Montagabend grundsätzlich beschlossen, die Schadenersatz-Klage voranzutreiben, sagte eine Person aus dem Umfeld von Air Berlin am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Insolvenzverwalter Lucas Flöther hofft im besten Fall auf eine Milliardensumme, mit der ein Großteil der Gläubigerforderungen zurückbezahlt werden könnte. Air Berlin steht auf dem Standpunkt, dass Etihad seine Zusagen, die Fluggesellschaft für mindestens 18 Monate weiter zu finanzieren, nicht eingehalten hat und damit Schuld an der Insolvenz trägt.

Allerdings muss Flöther zunächst einen Prozessfinanzierer finden, der die erwarteten Kosten von rund fünf Mio. Euro vorstreckt. Der Gläubigerausschuss hat ihn beauftragt, dazu eine Ausschreibung zu organisieren, wie der Insider sagte. Flöther wollte sich dazu nicht äußern. Das Insolvenzverfahren sei nicht öffentlich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte