Air-Berlin-Geldgeber Etihad steigerte dank Passagieransturm Gewinn

Abu Dhabi - Air-Berlin-Großaktionär Etihad Airways hat dank schnell wachsender Passagierzahlen den Gewinn gesteigert. Unterm Strich habe die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten den Überschuss voriges Jahr um gut 40 Prozent auf 103 Mio. Dollar (91,3 Mio. Euro) gesteigert, teilte Etihad am Mittwoch in Abu Dhabi mit. Die Zahl der Fluggäste habe um ein Fünftel auf 17,6 Millionen zugenommen.

Im Vergleich zur AUA-Mutter Lufthansa ist Etihad klein: Mit der Kranich-Linie und ihren Töchtern flogen vergangenes Jahr 108 Millionen Passagiere.

Europäischen und amerikanischen Fluglinien ist das rasante Wachstum von Etihad oder Emirates aus Dubai ein Dorn im Auge. Sie werfen den Rivalen vom Persischen Golf vor, dank staatlicher Unterstützung unfaire Vorteile zu haben. Die Fluglinien bestreiten das. Etihad besitzt seit fünf Jahren 30 Prozent der Anteile an Air Berlin und hält die chronisch-defizitäre Linie mit direkten und indirekten Hilfen in der Luft. Air Berlin, Mutter der österreichischen Niki, will am Donnerstag die Jahreszahlen vorstellen.

Gleichzeitig baute der dritte im Bunde der schnell expandierenden arabischen Fluglinien Qatar Airways seine Position in Europa aus. Qatar erhöhte den Anteil am IAG-Konzern, hinter dem British Airways und Iberia stehen, auf unter zwölf Prozent von zuvor knapp zehn Prozent hochgeschraubt.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen