Air-Berlin-Finanzchef winkt Job bei Etihad

(Reuters) - Air-Berlin -Finanzchef Ulf Hüttmeyer bereitet nach acht Jahren bei Deutschlands zweitgrößter Fluglinie offenbar den Wechsel zu Großaktionär Etihad vor. Hüttmeyer werde ab sofort eine leitende Führungsposition als Mitglied des Teams für Finanzen von Etihad übernehmen, teilte Air Berlin am Montag mit. Der Topmanager werde seine Position bei Air Berlin fortführen, während gleichzeitig ein stellvertretender Finanzchef gesucht werde. Es sei eine Möglichkeit, dass der Stellvertreter, der binnen weniger Wochen gefunden werden soll, später das Ressort von Hüttmeyer übernehme, sagte ein Sprecher von Air Berlin.

Eine mit der Sache vertraute Person hatte Reuters am Wochenende gesagt, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis Hüttmeyer zu Etihad ins Golf-Emirat Abu Dhabi wechselt. In seiner neuen Position solle der Airline-Manager die Beteiligungen von Etihad verwalten. Neben Air Berlin gehören dazu auch Alitalia, Air Serbia oder Aer Lingus. Aus den Fluglinien will Etihad langfristig ein eigenes Airline-Bündnis nach dem Vorbild der von der Lufthansa geführten Star Alliance aufbauen.

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft nach der Lufthansa versucht derzeit unter den Fittichen des arabischen Großaktionärs abermals einen Neustart. Ein neuer Plan für den Konzernumbau soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Etihad hält Air Berlin bereits seit 2011 mit Geldspritzen von mittlerweile 800 Millionen Euro in der Luft. Um die Kosten weiter zu senken, strich Air Berlin Ende vergangener Woche eine Order für 33 neue Flugzeuge bei Boeing, die nach Listenpreis ein Volumen von fünf Milliarden Dollar hat.

Athen (APA/AFP) - Griechenland wird nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) nach dem Ende des Stützungsprogramms wieder an Attraktivität für deutsche Unternehmen gewinnen. "Das gute Ende der europäischen Hilfsprogramme ist ein positives Signal für Griechenland selbst und die EU insgesamt", sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang, der "Rheinischen Post" vom Montag.
 

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Griechenland - BDI: Wieder attraktiv für deutsche Firmen

London (APA/Reuters) - Der von Tesla als Geldgeber beim Börsenrückzug erhoffte saudi-arabische Staatsfonds prüft Insidern zufolge den Einstieg bei einem Konkurrenten des US-Elektroautobauers. Es gebe Gespräche über eine Beteiligung am aufstrebenden US-Hersteller Lucid Motors, sagten mit der Situation vertraute Personen am Sonntag zu Reuters. Ob es zu einer Einigung komme, sei offen.
 

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Insider - Saudischer Staatsfonds will bei Tesla-Konkurrent einsteigen

Köln (APA/dpa) - Die Gamescom ist ein Ort, an dem sehr viel gleichzeitig passiert. Die Messehallen sind abgedunkelt, aber von grellen Bildschirmen durchzogen. Auf der einen Seite treffen sich beschlipste Fachbesucher, auf der anderen kostümierte Spielefans in den Fantasie-Outfits ihrer Lieblingshelden. Vor mancher Bühne hopsen Hunderte Menschen zu lauten Elektro-Beats, um kostenlose T-Shirts zu fangen.
 

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Runde zehn im großen Spiel: Die Gamescom feiert Jubiläum