Air-Berlin-Chef Winkelmann will früher von Bord gehen

Berlin (APA/dpa) - Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann könnte die insolvente Fluggesellschaft nun doch schon in Kürze verlassen. Winkelmann verhandle mit Insolvenzverwalter Lucas Flöther über ein vorzeitiges Ende seines bis Jänner 2021 laufenden Vertrags, berichtete die "Wirtschaftswoche". Möglich sei ein Ausstieg im August.

Winkelmann solle dafür einen "nennenswerten Teil" seiner durch eine Bankgarantie gesicherten Gehaltsansprüche von insgesamt bis zu 4,5 Millionen Euro an die Gläubiger abtreten. Der Gläubigerausschuss von Air Berlin habe dem Vorgehen grundsätzlich bereits zugestimmt, schreibt die "Wirtschaftswoche". Der Sprecher des Insolvenzverwalters lehnte am Freitag eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt ab.

Air Berlin hatte im August 2017 Insolvenz angemeldet und im Oktober den Flugbetrieb eingestellt. Winkelmann war Anfang 2017 vom Lufthansa-Konzern zu Air Berlin gekommen. Im April dieses Jahres hieß es noch, Winkelmann werde auf unabsehbare Zeit weiterbeschäftigt, um die Insolvenzverwaltung zu unterstützen.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

Newsticker

Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

Newsticker

Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

Wirtschaft

Wiener Kino-Gruppe Cineplexx expandiert am Balkan