Air-Berlin-Chef Winkelmann will früher von Bord gehen

Berlin (APA/dpa) - Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann könnte die insolvente Fluggesellschaft nun doch schon in Kürze verlassen. Winkelmann verhandle mit Insolvenzverwalter Lucas Flöther über ein vorzeitiges Ende seines bis Jänner 2021 laufenden Vertrags, berichtete die "Wirtschaftswoche". Möglich sei ein Ausstieg im August.

Winkelmann solle dafür einen "nennenswerten Teil" seiner durch eine Bankgarantie gesicherten Gehaltsansprüche von insgesamt bis zu 4,5 Millionen Euro an die Gläubiger abtreten. Der Gläubigerausschuss von Air Berlin habe dem Vorgehen grundsätzlich bereits zugestimmt, schreibt die "Wirtschaftswoche". Der Sprecher des Insolvenzverwalters lehnte am Freitag eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt ab.

Air Berlin hatte im August 2017 Insolvenz angemeldet und im Oktober den Flugbetrieb eingestellt. Winkelmann war Anfang 2017 vom Lufthansa-Konzern zu Air Berlin gekommen. Im April dieses Jahres hieß es noch, Winkelmann werde auf unabsehbare Zeit weiterbeschäftigt, um die Insolvenzverwaltung zu unterstützen.

Washington (APA/Reuters) - Der Verluste schreibende US-Sportartikelhersteller Under Armour wird weitere Arbeitsplätze abbauen. Bis März 2019 würden von insgesamt zuletzt 15.800 Arbeitsplätzen 400 weitere gestrichen. "Wir fahren damit fort, schwierige Entscheidungen zu treffen, um sicherzustellen, das wir für den Erfolg bestens positioniert sind", erklärte Finanzvorstand David Bergman am Donnerstag.
 

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Under Armour verschärft Stellenabbau

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat seine Schweigsamkeit heute, Donnerstag, auch am Nachmittag beibehalten. Nachdem er sich konsequent - wie das sein Recht ist - bei der Befragung durch die Oberstaatsanwälte der Antworten entschlagen hatte, setzte er dies auch bei den Fragen durch den Privatbeteiligtenvertreter der CA Immo fort.
 

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Grasser-Prozess - Ex-Minister schweigt auch am Nachmittag

Wien (APA) - Das Arbeitsmarktservice hat kürzlich eine offizielle mündliche Budgetzusage von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) für das Förderbudget 2019 in Höhe von 1,25 Mrd. Euro erhalten. "Wir rechnen damit, dass wir die Budgetzusage in Kürze auch schriftlich bekommen", hieß es aus dem AMS auf APA-Anfrage.
 

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AMS wartet auf schriftliche Zusage für Förderbudget 2019