Air-Berlin-Chef Winkelmann will früher von Bord gehen

Berlin (APA/dpa) - Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann könnte die insolvente Fluggesellschaft nun doch schon in Kürze verlassen. Winkelmann verhandle mit Insolvenzverwalter Lucas Flöther über ein vorzeitiges Ende seines bis Jänner 2021 laufenden Vertrags, berichtete die "Wirtschaftswoche". Möglich sei ein Ausstieg im August.

Winkelmann solle dafür einen "nennenswerten Teil" seiner durch eine Bankgarantie gesicherten Gehaltsansprüche von insgesamt bis zu 4,5 Millionen Euro an die Gläubiger abtreten. Der Gläubigerausschuss von Air Berlin habe dem Vorgehen grundsätzlich bereits zugestimmt, schreibt die "Wirtschaftswoche". Der Sprecher des Insolvenzverwalters lehnte am Freitag eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt ab.

Air Berlin hatte im August 2017 Insolvenz angemeldet und im Oktober den Flugbetrieb eingestellt. Winkelmann war Anfang 2017 vom Lufthansa-Konzern zu Air Berlin gekommen. Im April dieses Jahres hieß es noch, Winkelmann werde auf unabsehbare Zeit weiterbeschäftigt, um die Insolvenzverwaltung zu unterstützen.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen