Air Berlin denkt über Abflug von der Börse nach

Bei der kriselnden Fluggesellschaft Air Berlin wird laut "Handelsblatt" ein Abschied von der Börse durchgespielt. Die Großaktionäre, allen voran die arabische Fluglinie Etihad, diskutierten Modelle, wie sie Air Berlin von der Börse nehmen können, ohne die Mehrheit an dem Unternehmen zu erwerben, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Insider.

Denkbar sei ein Zusammenschluss der Niki-Muttergesellschaft Air Berlin mit der italienischen Fluglinie Alitalia, an der die Araber knapp die Hälfte der Anteile halten. Sprecher von Air Berlin und Etihad lehnten eine Stellungnahme am Dienstag ab.

Etihad kann als nicht-europäisches Unternehmen Air Berlin kaum mehrheitlich übernehmen, denn dann gingen die Start- und Landerechte der deutschen Fluglinie verloren. Träte Alitalia als Käufer auf, würde dieses Problem möglicherweise umgangen. Air Berlin hatte im Jahr 2014 den höchsten Verlust ihrer Geschichte eingeflogen. Auch 2015 steckte das Unternehmen in den ersten neun Monaten in den roten Zahlen.

Allerdings kämpft auch Alitalia mit Problemen. Nachdem sich Air Berlin schon seit längerem nur dank Geldspritzen vom Persischen Golf in der Luft hält, trat Etihad auch bei Alitalia als Retter auf. Die Araber brauchen die europäischen Partner für Zubringerflüge zu ihrem Drehkreuz Abu Dhabi. Etihad selbst darf in der EU nur eine beschränkte Zahl von Flugzielen ansteuern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte