Air Berlin - Flugbetrieb normalisiert sich

Berlin (APA/dpa) - Nach zahlreichen Flugausfällen in den vergangenen Tagen normalisiert sich der Flugbetrieb von Air Berlin wieder. Man habe die begründete Hoffnung, dass heute ein normaler Tag werde, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Donnerstagvormittag.

Nach Angaben des Unternehmens wurden in Berlin-Tegel vier Verbindungen gestrichen, in Düsseldorf zwei und in Frankfurt eine. In Stuttgart musste die Airline zwei Flüge annullieren. Dabei spielen laut Air Berlin auch die Auswirkungen des Hurrikans Irma eine Rolle. Die Zahl der Krankmeldungen gehe ebenfalls weiter zurück, so die Sprecherin: "Immer mehr Piloten melden sich fit zum Dienst."

Weil etliche Piloten sich krankgemeldet hatten, waren am Dienstag und Mittwoch rund 200 Flüge ausgefallen. Weit über 100 Piloten hatten sich in den vergangenen Tagen krankgemeldet.

Einige haben eingeräumt, dass der Druck auf die Belegschaft infolge der Pleite der Airline gewachsen sei. Im Bieterkampf würden demnach alle Interessen berücksichtigt, vor allem denen der mögichen neuen Kapitalgeber. Auf die Sorgen und Interessen des Flugpersonals und der Angestellten des Bodenpersonals würde hingegen nicht eingegangen, lautete die Beschwerde von mehrere Piloten.

Die Niki-Mutter Air Berlin hatte im August Insolvenz angemeldet. Die angeschlagene Fluglinie verhandelt mit der Lufthansa und weiteren Airlines über einen Verkauf von Unternehmensteilen. An diesem Freitag endet die Bieterfrist.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

Newsticker

Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

Newsticker

Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

Newsticker

Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab