Agrokor hat rund 5,5 Mrd. Euro an Schulden anerkannt

Zagreb (APA) - Die kroatische Lebensmittel- und Handelskonzern Agrokor hat von insgesamt 7,7 Mrd. Euro (58 Mrd. Kuna) an Gläubigerforderungen von 77 Unternehmen an die Agrokor-Gruppe rund 5,5 Mrd. Euro anerkannt, berichteten die kroatischen Medien am Donnerstag. Hingegen werden fast 2,2 Mrd. Euro bestritten, darunter die Schulden gegenüber der russischen Sberbank.

Die Kreditforderungen der Sberbank in der Höhe von fast 1,3 Mrd. Euro wurden nicht anerkannt, weil die russische Bank bereits Klagen zur Schuldeintreibung erhoben habe, hieß es. Agrokors größter Gläubiger liegt mit dem Konzernsanierer Ante Ramljak in Streit und nimmt an der staatlichen Sanierung des Konzerns, die als intransparent kritisiert wird, nicht teil.

Laut dem Konzernsanierer kann man nun mit dem Einigungsprozess mit den Gläubigern beginnen. Dem Sanierungsplan zufolge wird damit im ersten Quartal 2018 gerechnet. Ramljak bezeichnete die Umstrukturierung des kroatischen Großkonzerns als den derzeit größten Sanierungsverfahren in Europa. Die Kosten werden auf 58 bis 69 Mio. Euro geschätzt.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne