Agrarproduktion ging in EU um 2,8 Prozent zurück, Österreich mit Plus

Luxemburg (APA) - Die landwirtschaftliche Produktion in der EU ist 2016 im Vergleich zu 2015 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Österreich verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, nahm sowohl die tierische (minus 3,3 Prozent) als auch die pflanzliche (minus 2,5 Prozent) Erzeugung in der EU ab.

Frankreich verzeichnete mit 70,3 Mrd. Euro den höchsten Anteil an agrarischer Produktion. Das entspricht 17 Prozent des EU-Gesamtwertes. Dahinter liegen Italien (53,4 Mrd. Euro bzw. 13 Prozent), Deutschland (52,9 Mrd. Euro bzw. 13 Prozent) und Spanien (46,8 Mrd. Euro bzw. 12 Prozent). In Österreich erreichte die Agrarproduktion 2016 ein Volumen von 6,8 Mrd. Euro.

Die stärksten Rückgänge in der landwirtschaftlichen Produktion wiesen 2016 Estland (minus 19,8 Prozent), Lettland (minus 8,3 Prozent) und Frankreich (minus 6,5 Prozent) auf. Die stärksten Anstiege wurden in der Slowakei (10,7 Prozent), Polen (4,6 Prozent) und Ungarn (4,1 Prozent) registriert. In Österreich ist der Zuwachs von 0,5 Prozent auf ein starkes Plus bei der pflanzlichen Erzeugung (3,2 Prozent) zurückzuführen, während die tierische Produktion um 1,4 Prozent abnahm.

Insgesamt sei der Rückgang der landwirtschaftlichen Erzeugung in der EU im Jahr 2016 hauptsächlich auf einen Preisrückgang bei tierischen Agrarprodukten zurückzuführen, erklärte Eurostat. So erfuhr Milch gegenüber 2015 einen Wertrückgang um 5,2 Prozent, Rinder um 3,6 Prozent. In der pflanzlichen Erzeugung betrug der Preisrückgang 1,8 Prozent. Am höchsten war der Preisverfall bei Getreide mit 13,5 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte