Agrarchemiekonzern Syngenta startete mit Umsatzrückgang ins Jahr

Der starke Dollar und schwierige Marktbedingungen in Nord- und Südamerika haben dem Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutproduzenten Syngenta den Start ins Jahr vermiest. Der Umsatz sank im ersten Quartal um sieben Prozent auf 3,74 Mrd. Dollar (3,3 Mrd. Euro), wie der Konzern aus Basel am Mittwoch mitteilte.

Syngenta schnitt damit weitgehend wie von Analysten erwartet ab. Diese hatten im Schnitt mit 3,75 Mrd. Dollar gerechnet. Syngenta peilt dieses Jahr 300 Mio. Dollar Einsparungen an. Auch würden sich gesunkene Rohstoffkosten positiv auf die Rentabilität auswirken.

Neues zur laufenden Übernahme durch ChemChina gab es nicht. Der Chemieriese aus Peking will für Syngenta 43 Mrd. Dollar auf den Tisch legen. Vollzogen sein soll der bisher größte Zukauf eines chinesischen Unternehmens im Ausland bis Jahresende. Dem Deal müssen allerdings noch wichtige Kartellbehörden zustimmen, insbesondere der Ausschuss für ausländische Investitionen CFIUS in den USA.

Gewinnzahlen gibt das Unternehmen nur zum Halbjahr und am Jahresende bekannt.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

Newsticker

Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

Newsticker

Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

Newsticker

Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab