Agrana mit Gewinneinbruch 2014/15 - Keine Besserung in Sicht

Wien - Der börsennotierte Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana warnt seine Aktionäre vor härteren Zeiten. Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwartet der Konzern "einen deutlichen Rückgang" beim Betriebsgewinn (Ebit). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 (bis Ende Februar) brach das Ebit nach vorläufigen Zahlen bereits um 27 Prozent auf 121,7 Mio. Euro ein.

Der deutliche Ergebnisrückgang im Geschäftsbereich Zucker sei eine Folge der gesunkenen Zuckerpreise und im Segment Frucht würden Sondereinflüsse aufgrund der Restrukturierungen im Bereich Fruchtzubereitung belasten, teilte die Agrana am Freitagvormittag ad hoc mit.

Die Umsätze des Agrarkonzerns verringerten sich 2014/15 um 12 Prozent auf 2,49 Mrd. Euro. Der Rückgang war laut Agrana vor allem auf gesunkene Zucker-, aber auch niedrigere Ethanol- und Fruchtsaftkonzentratpreise zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2015/16 rechnet die Agrana im Segment Zucker mit einem negativen Ergebnis der Betriebstätigkeit. Die "weiterhin unbefriedigenden" Ethanolpreise würden auch das Ergebnis im Segment Stärke belasten. Im Geschäftsbereich Frucht wird hingegen von einer deutlichen Steigerung beim Betriebsergebnis ausgegangen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"