Agrana macht 2015/16 etwas weniger Gewinn

Wien - Der niedrigere Zuckerpreis hat die Erlöse des börsennotierten Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzerns Agrana geschmälert. Die Segmente Frucht und Stärke erwiesen sich hingegen als Stützen des Geschäfts, wie das Unternehmen am Dienstag ad hoc mitteilte. Der Konzerngewinn sank von 84,6 Mio. auf 80,9 Mio. Euro, der Umsatz von 2,493 Mrd. auf 2,477 Mrd. Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Agrana mit einem moderaten Anstieg bei Umsatz und der Betriebstätigkeit (EBIT). Das Ergebnis der Betriebstätigkeit ist zuletzt auf 129 Mio. Euro gestiegen, nach 121,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014/15. Dazu trug vor allem das Segment Stärke bei, wo das EBIT um 21,8 Prozent auf 65,9 Mio. Euro zulegte.

Das Segment Frucht blieb mit 58,8 Mio. Euro EBIT stabil. Probleme gab es im Bereich Zucker, wo sich das EBIT im Jahresvergleich auf 4,3 Mio. Euro halbierte - in der Vorschau auf das Jahr hatte hier aber sogar ein Verlust gedroht. 2014/15 hatte das Zucker-EBIT noch 9 Mio. Euro betragen, im Jahr davor sogar 49,2 Mio. Euro.

Wie bereits bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen angekündigt wird Agrana eine Dividende von 4 Euro je Aktie vorschlagen, nach 3,6 Euro im Jahr davor. Die Eigenkapitalquote stieg von 49,6 auf 53,5 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro