Agrana erhöht Dividende auf 4,50 Euro/Aktie - Ausblick schwächer

Wien (APA) - Der börsenotierte Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana wird die Dividende für das abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 von 4,00 auf 4,50 Euro je Aktie erhöhen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Beschlossen werden soll die höhere Dividend auf der ordentlichen Hauptversammlung am 6. Juli. Begründet wird sie mit der positiven Geschäftsentwicklung. Agrana erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende 28. Februar) ein deutlich über dem Vorjahr liegendes Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 190,6 (2016/17: 172,4) Mio. Euro. Die Umsatzerlöse der Gruppe lagen mit 2,57 (2,56) Mrd. Euro auf Vorjahresniveau.

"Aufgrund der aktuellen Herausforderungen im Segment Zucker ist für das angelaufene Geschäftsjahr 2018/19 mit einem deutlichen Rückgang beim EBIT zu rechnen - die aktuelle Markterwartung wird somit bestätigt", teilt der Vorstand weiters mit.

Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2017/18 soll wie geplant am 8. Mai 2018 erfolgen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker