Agrana erhöht Dividende auf 4,50 Euro/Aktie - Ausblick schwächer

Wien (APA) - Der börsenotierte Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana wird die Dividende für das abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 von 4,00 auf 4,50 Euro je Aktie erhöhen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Beschlossen werden soll die höhere Dividend auf der ordentlichen Hauptversammlung am 6. Juli. Begründet wird sie mit der positiven Geschäftsentwicklung. Agrana erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende 28. Februar) ein deutlich über dem Vorjahr liegendes Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 190,6 (2016/17: 172,4) Mio. Euro. Die Umsatzerlöse der Gruppe lagen mit 2,57 (2,56) Mrd. Euro auf Vorjahresniveau.

"Aufgrund der aktuellen Herausforderungen im Segment Zucker ist für das angelaufene Geschäftsjahr 2018/19 mit einem deutlichen Rückgang beim EBIT zu rechnen - die aktuelle Markterwartung wird somit bestätigt", teilt der Vorstand weiters mit.

Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2017/18 soll wie geplant am 8. Mai 2018 erfolgen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden