Agenda Austria für Steuerautonomie mit solidarischem Finanzausgleich

Eine Studie des österreichischen Think Tanks zeigt "versteckte Umverteilung" des bisherigen Systems.

Wien. Sollte die Steuerautonomie eingeführt werden, müsste der Finanzausgleich solidarischer gestaltet werden, damit "keine Verlierer zurückbleiben". Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Agenda Austria. Denn im bestehenden System gebe es eine "versteckte Umverteilung".

Die Agenda Austria plädiert für "echten Wettbewerbsföderalismus" und Steuerautonomie für die Bundesländer. Aber sie müssten alle gleiche Startbedingungen haben, und dafür müsste der Finanzausgleich um positive und negative Nettozahlungen ergänzt werden. Wie genau ein solcher solidarischer Finanzausgleich aussehen müsste, wird in einem zweiten Studienteil erhoben.

Der bereits vorliegende Studienteil von Christian Keuschnigg (Uni St. Gallen) und Simon Loretz zeigt u.a., dass Wien, Niederösterreich und Vorarlberg zu Beginn der Finanzautonomie deutlich höhere Einnahmen aus Lohn- und Einkommenssteuer hätten als jetzt, während Kärnten, Steiermark und das Burgenland starke Einbußen erleiden würden - wenn alle Länder denselben konstanten Steuersatz auf die einheitliche Bundessteuer dazuschlagen.

Um auf dieselben Einnahmen wie jetzt (über die Verteilung aus dem Finanzausgleich) zu kommen, müssten also die benachteiligten Länder höhere Zuschläge auf die Einkommenssteuer erheben. Die Spitzensteuersätze würden dabei allerdings "nur marginal variieren", betont Agenda Austria.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

Newsticker

CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

Newsticker

Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

Newsticker

Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach