Aer Lingus akzeptiert Übernahme durch British-Airways-Mutter IAG

London/Dublin (APA/AFP) - Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus hat das Übernahmeangebot des Luftfahrtkonzerns International Airlines Group (IAG) akzeptiert. Das Unternehmen sei bereit, den Aktionären die Annahme des Angebots zu empfehlen, teilte Aer Lingus am Dienstag mit.

Damit könnte das neue Angebot von IAG, der Muttergesellschaft von British Airways und Iberia, Erfolg haben. Am Montag hatte der Konzern nachgebessert und pro Aktie 2,50 Euro in bar sowie eine Dividende von fünf Cent geboten - insgesamt rund 1,35 Milliarden Euro.

Der Aer-Lingus-Verwaltungsrat hatte zuvor zwei niedrigere Angebote von IAG ausgeschlagen. Neben dem Verwaltungsrat müssen auch die beiden Hauptaktionäre der Fluggesellschaft, Ryanair und der irische Staat, zustimmen, damit IAG zum Zuge kommt.

Aer Lingus befördert mit 47 Flugzeugen jährlich mehr als zehn Millionen Passagiere. Der irische Konkurrent Ryanair hat seit 2007 drei Mal vergeblich versucht, die Gesellschaft komplett zu übernehmen. Dies scheiterte unter anderem an Wettbewerbsbedenken der EU-Kommission.

IAG hat zugesagt, dass Aer Lingus nach einer Übernahme als eigene Marke bestehen bleiben kann und weiter Flüge nach Irland anbieten soll. Der letzte Punkt ist insbesondere der irischen Regierung wichtig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro