Adobe will Cloud-Geschäft mit Milliarden-Zukauf stärken

New York (APA/Reuters) - Der US-Softwarekonzern Adobe verhandelt Insidern zufolge mit dem Cloud-Marketing-Spezialisten Marketo über eine Übernahme. Es sei allerdings nicht sicher, ob die Verhandlungen zwischen dem Photoshop- und Adobe-Reader-Anbieter und dem Marketo-Eigner - dem Finanzinvestor Vista Equity Partners - zu einem Deal führten, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Vista hatte Marketo vor zwei Jahren um 1,8 Mrd. Dollar (1,55 Mrd. Euro) gekauft und von der Börse genommen. Insider rechnen damit, dass Adobe deutlich mehr als den damals gezahlten Preis auf den Tisch legen müsste. Adobe wie auch Vista lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Übernahme des Marketing-Spezialisten für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen würde Adobe dabei helfen, das Cloud-Angebot auszubauen und Microsoft sowie Oracle mehr Konkurrenz zu machen. Bereits jetzt schiebt vor allem das Cloud-Geschäft den Umsatz an. Am Abend nach US-Börsenschluss gibt der kalifornische Konzern mit einer Marktbewertung von rund 130 Mrd. Dollar Einblick ins abgelaufene Quartal.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht