Aditya Mittal wird ArcelorMittal-Präsident - Vater bleibt CEO

Luxemburg (APA/dpa) - Aditya Mittal, Finanzchef des weltweit größten Stahlherstellers ArcelorMittal, wird künftig auch Präsident des Unternehmens sein. Der 42-Jährige soll zudem seine bisherige Funktion als Europa-Chef weiter ausüben, wie der Konzern am Montag in Luxemburg bekanntgab. Sein Vater Lakshmi Mittal (67) bleibt Chef des Vorstands (CEO) und für das gesamte laufende Geschäft verantwortlich.

Die Ernennung zum Präsidenten spiegle die "wachsende globale strategische Rolle Adityas innerhalb der Gruppe" wider, hieß es in der Mitteilung. Er trat 1997 in das in Indien gegründete väterliche Unternehmen ein und spielte 2007 als Finanzchef eine wesentliche Rolle bei der Übernahme der luxemburgischen Arcelor SA.

Der Stahlhersteller erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 69 Mrd. US-Dollar (56 Mrd. Euro) und einen Gewinn von 4,6 Mrd. Dollar. In internationalen Konzernen kann ein "Präsident" verschiedene Funktionen ausüben, teils auch in der Aufsicht. Die Leitung des Managements obliegt in der Regel dem CEO.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht