Adidas will Schuhe aus Plastikmüll herstellen

Der deutsche Sportartikelhersteller will noch heuer die ersten Schuhe aus Recycling-Plastik bauen.

Düsseldorf. Schuhe und Sportkleidung aus Müll: Dieses Konzept verfolgt Adidas. "Es geht darum, Recycling-Materialien zu entwickeln, die dieselbe Qualität haben wie neue Rohstoffe" sagte der für Sozial- und Umweltfragen zuständige Adidas-Manager Frank Henke dem "Handelsblatt" vom Freitag. Eine Kollektion, in der Plastikmüll aus dem Meer verwendet wird, soll demnach noch heuer in den Verkauf kommen.

Das soll allerdings erst der Anfang sein. Gemeinsam mit mehreren Partnern, unter anderem dem Chemiekonzern BASF, sollen Materialien entwickelt werden, mit dem sich Sportartikel endlos wiederverwerten lassen. Ziel sei es, "den Kreislauf zu schließen", sagte Henke der Zeitung. "Das ist für uns ein wegweisendes Forschungsprojekt."

Adidas arbeitet bereits seit längerem daran, sich als sozial- und umweltverantwortlicher Konzern zu positionieren. In der Vergangenheit hatten unter anderem problematische Arbeitsbedingungen bei Zulieferern in Asien für Kritik gesorgt.

Adidas ist der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt nach Nike aus den USA. Ab Oktober wird der Däne Kasper Rorsted den Sportartikelhersteller führen; er folgt auf den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer.

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hält ungeachtet der Neuwahl-Spekulationen in Großbritannien an einer Brexit-Verhandlungslösung fest. Eine EU-Kommissionssprecherin sagte am Montag in Brüssel, man bleibe einem Deal mit Großbritannien verpflichtet. Die Verhandlungen würden weitergehen. Diese sollten auch eine Vereinbarung zu den Bürgerrechten bringen.
 

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Brexit - EU-Kommission hält an Verhandlungslösung mit London fest

Wien (APA) - Die meisten Schülerinnen und Schüler bekommen Taschengeld, aber oft zu viel oder zu wenig gemessen an den Empfehlungen. Mit zunehmendem Alter sparen Kinder bzw. Jugendliche immer seltener, und viele borgen sich Geld aus, das nicht jedes Mal zurückgezahlt wird. Das sind Erkenntnisse aus einer Erhebung der Universität Wien, die bei einer Pressekonferenz mit der Münze Österreich vorgestellt wurde.
 

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Taschengeld: Höhe entspricht oft nicht den Empfehlungen

Santander/Wien (APA) - Die Österreich-Tochter der spanischen Santander Bank, die Santander Consumer Bank, hat im ersten Halbjahr ihr Geschäftsvolumen um rund zehn Prozent erhöht. Das Kreditvolumen legte im Jahresabstand um 9,3 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu, die Einlagen um 9,8 Prozent auf 1,355 Mrd. Euro und die Zahl der Kundenverträge um 10,2 Prozent auf 490.310, teilte die Bank am Montag mit.
 

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Santander Bank in Österreich um zehn Prozent gewachsen