Adidas verspricht bis 2020 jedes Jahr kräftige Zuwächse

Herzogenaurach - Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas will mit schnelleren Produkteinführungen, mehr Investitionen in Trend-Metropolen und mehr Mitsprache von Kunden punkten. Bis 2020 soll der währungsbereinigte Konzernumsatz jedes Jahr im Schnitt "im hohen einstelligen Bereich" wachsen, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Der Konzerngewinn soll bis dahin um etwa 15 Prozent jährlich zulegen.

Für 2015 war bisher ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und ein Plus beim Gewinn von sieben bis zehn Prozent angekündigt.

Die neue Strategie von Adidas sehe vor, Produkte innerhalb einer Saison zu entwickeln, hieß es in der Mitteilung weiter. "Nur was neu ist, ist für den Konsumenten relevant", sagte Vorstandschef Herbert Hainer, der mit den Zielen bis 2020 auch die Zeit nach Ablauf seines Vertrages im Frühjahr 2017 prägen will. "Die Möglichkeit, schnell zu agieren, wird für uns ein entscheidender Wettbewerbsvorteil."

Die Marken Adidas, Reebok und TaylorMade, auf die sich künftig die Investitionen konzentrieren werden, sollen schneller wachsen als die gesamte Sportartikelbranche und ihre Marktanteile erhöhen. Auf die Suche nach neuen Trends will der Konzern vor allem in sechs großen Städten weltweit gehen: Los Angeles, New York, London, Paris, Shanghai und Tokio.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker