Adidas will schwieriges Jahr 2014 abschließen

Das vergangene Jahr war ungemütlich für den deutschen Sportartikelhersteller Adidas, speziell für Vorstandschef Herbert Hainer. Bei der Fußball-WM jubelten der Konzern noch, die Trikots mit den drei Streifen gingen weg wie warme Semmeln. Wenig später dann die Ernüchterung: Der Zusammenbruch des Golf-Geschäfts, Probleme in Russland und der starke Euro führten zu einer deftigen Gewinnwarnung.

Letztlich legte der Umsatz nach vorläufigen Zahlen 2014 nur um 2 Prozent auf 14,8 Mrd. Euro zu. Als Gewinn blieben rund 650 Mio. Euro übrig, nach 787 Mio. Euro im Jahr zuvor. Die vollständige Bilanz will Adidas an diesem Donnerstag (5.3.) präsentieren.

Analysten erwarten keine großen Überraschungen mehr und richten den Blick stattdessen in die Zukunft. Im vergangenen Jahr hatten Währungseffekte dem zweitgrößten Sportartikelhersteller der Welt kräftig zugesetzt; 2015 wird Adidas vom inzwischen schwächeren Euro profitieren. "Auf der Umsatzseite bekommen wir auf jeden Fall einen positiven Effekt", erläuterte Ingbert Faust vom Investmenthaus Equinet. Zugleich sei das Unternehmen beim Einkauf von Rohstoffen, der in Dollar erfolgt, in diesem Jahr noch abgesichert.

Faust geht auch davon aus, dass 2015 für Adidas operativ besser laufen wird. "Das große Risiko für das Jahr bleibt weiterhin Russland, da wird ein Fragezeichen bleiben", betonte Faust. "Und das sind nun mal acht, neun Prozent vom Umsatz."

Adidas selbst will sich nicht einschüchtern lassen. Im Management des Dax-Konzerns gab es bereits einigen Wandel, Ende März wird die neue Mittelfrist-Strategie vorgestellt. Einem Medienbericht zufolge ist demnach vorgesehen, den Umsatz bis 2020 auf 20 Mrd. Euro zu steigern.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen