ADAC: Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos möglich und hochwirksam

München (APA/AFP) - Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos sind nach Einschätzung des ADAC möglich und "hochwirksam". Wie der Autoklub am Dienstag mitteilte, lässt sich nach neuen Messungen innerorts bei günstigen Fahr- und Temperaturbedingungen eine Reduktion der Stickoxid-Emissionen um bis zu 70 Prozent an diesen Fahrzeugen erreichen. Außerorts sind es demnach sogar bis zu 90 Prozent.

Der ADAC prüfte zwei Pkw-Modelle und zwei Transporter-Modelle mit Prototypen-Nachrüstsätzen.

Bei einer flächendeckenden Nachrüstung von Euro-5-Dieselautos könnten die Emissionen im Straßenverkehr insgesamt um bis zu 25 Prozent sinken, resümierte der ADAC Württemberg, der nach eigenen Angaben mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium zusammenarbeitete. Hardware-Nachrüstungen seien "unverzichtbar", um die Luft zu verbessern.

Die Kosten für diese Nachrüstung in Höhe von 1.400 bis 3.300 Euro pro Auto dürften dabei "in keinem Fall beim Verbraucher hängen bleiben", erklärte der ADAC. Eine Option sei eine staatliche Förderung, zudem ließe sich "das Vertrauen der Verbraucher stärken", wenn sich auch die Autohersteller mit einem wesentlichen Beitrag beteiligen würden.

Die Frage von Hardware-Nachrüstungen wird vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden Verhandlung des deutschen Bundesverwaltungsgerichts diskutiert. Die Leipziger Richter beschäftigen sich am Donnerstag mit der Rechtmäßigkeit von Fahrverboten in Städten.

Brüssel/Wien (APA) - Beim Schienenverkehr ist Österreich Spitzenreiter in der Europäischen Union (EU). Pro Kopf würden in der Alpenrepublik 2.255 Kilometer im Jahr mit Zug, Straßen- und U-Bahn gefahren werden, der EU-Schnitt liege bei lediglich 1.090 Kilometern, informierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag in einer Aussendung. In Europa liege nur die Schweizer mit 2.610 Kilometern vor Österreich.n vor Österreich.
 

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Österreich EU-Spitzenreiter beim Schienenverkehr

Rüsselsheim/Frankfurt (APA/dpa) - Angesichts geringer Aufträge drohen bei Opel laut einem Medienbericht weitere Produktionskürzungen. Die Leitung habe im Stammwerk Rüsselsheim vom 1. bis zum 29. Oktober sieben "Korridortage" beantragt, an denen die Bänder stillstehen und Mitarbeiter zu Hause bleiben, berichten die Zeitungen der Mainzer Verlagsgruppe VRM. Sie berufen sich auf eine interne Mitarbeiter-Information des Betriebsrates.
 

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Bericht: Opel drosselt Produktion in Rüsselsheim weiter

Düsseldorf/Ankara (APA/dpa) - Der Verfall der türkischen Lira macht sich beim Konsumgüterkonzern Henkel vor allem im Klebstoffgeschäft bemerkbar. Dort sehe man erste Anzeichen, dass sich das Wachstum abschwächen könnte, sagte Vorstandschef Hans Van Bylen der "Wirtschaftswoche" (Freitag). Bei Waschmitteln und Kosmetik spüre Henkel hingegen noch keinen Einfluss auf den Umsatz.
 

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Henkel-Chef: Türkische Lira belastet Klebstoffgeschäft