ACP legte 2017 kräftig zu - Umsatz seit Buyout um 50 % gestiegen

Wien (APA) - Der in Wien gegründete IT-Dienstleister ACP hat seit seinem Mitarbeiter-Buyout im Jahr 2013 den Umsatz um 50 Prozent gesteigert. Im Geschäftsjahr 2017/2018 lag er bei 470 Mio. Euro, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Österreich wurde erstmals die 300 Millionen-Euro-Umsatzmarke geknackt, der Rest entfällt auf Deutschland.

Am besten hat sich der Bereich Management Services mit einem Zuwachs von 22 Prozent entwickelt. Für Firmenchef Rainer Kalkbrener ist dies eine Folge des Fachkräftemangels und der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Hier habe man sich durch den Zukauf der Firma C-tech gestärkt aufgestellt.

Heuer könnten zwei Unternehmen noch dazu kommen, der Fokus liegt auf Deutschland, aber auch der Schweizer Markt ist interessant, so Kalkbrener im Gespräch mit der APA. Osteuropa hingegen genieße keine Priorität. "In der DACH-Region gibt es noch genug Wachstumspotenzial", betonte Kalkbrener.

Deutlich gewachsen ist der ACP-Mitarbeiterstand, der sich um 100 Personen auf 1.400 erhöhte. Das Unternehmen befindet sich im Besitz von gut 100 Mitarbeitern. Wobei für die Personalrekrutierung immer stärker Soziale Medien verwendet würden, da der Rücklauf bei klassischen Inseraten überschaubar sei.

Auffallend ist, dass auch junge Bewerber immer mehr Wert auf Work-Life-Balance legen, erklärte Kalkbrener. Der Frauen-Anteil steige zwar, aber hier gebe es noch viel Luft nach oben.

Als die großen Themen am Markt sieht er derzeit die Datenschutzgrundverordnung, die Digitalisierung der Arbeitsabläufe und Sicherheitsfragen. Cloud Computing sei nach wie vor in aller Munde, entwickle sich aber immer mehr hin zu Hybrid-IT.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro