Acer will in Österreich Notebook-Marktanteil auf über 30 % steigern

Der taiwanesische Computer-Konzern Acer will in Österreich seinen Marktanteil bei Notebooks ausbauen. Dieser sei in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich gestiegen und lag Ende 2014 bei 28 Prozent, sagte der Chef von Acer Österreich, Michael Stuhr, am Donnerstagabend vor Journalisten. Angepeilt werden über 30 Prozent, so Stuhr. Bei Smartphones führt Acer hierzulande noch ein Schattendasein.

Der Smartphone-Markt in Österreich werde hauptsächlich von Samsung und Apple dominiert, der Verkauf von freien Handys ohne SIM-Lock gestalte sich schwierig. Stuhr zufolge dreht sich der Markt aber, die Mobilfunk-Kunden würden immer öfter reine SIM-only-Tarife abschließen. Derzeit liegt Acers Marktanteil bei Smartphones in Österreich unter der Wahrnehmungsschwelle. In anderen Ländern ist der Hersteller allerdings erfolgreicher. In Belgien etwa habe man einen beträchtlichen Marktanteil, weil der dortige Marktführer Belgacom Handys von Acer vertreibe. Stuhr hofft, 2015 auch in Österreich bei einem der Mobilfunker unterzukommen.

Von der Pleite des Computerhändlers DiTech im Vorjahr blieb Acer verschont. "Wir hatten zu dem Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung zu DiTech", sagte Stuhr zur APA. Er geht aber nach dem Scheitern von Niedermeyer, DiTech und Co. davon aus, dass die Konsolidierung weitergeht.

Acer hat in Österreich eine reine Vertriebsmannschaft von fünf Mitarbeitern. Umsätze und Erträge in einzelnen Länder gibt der börsennotierte Konzern nicht bekannt. Im ersten Quartal 2014 hatten sich die Taiwanesen nach einen Sparkurs in die Gewinnzone zurückgekämpft. Zuvor hatte der Rivale von Lenovo, HP und Dell vier Jahre lang nur selten Gewinne gemeldet. Im Vergleich zur Konkurrenz hat sich Acer angesichts des immer weiter schrumpfenden PC-Marktes nur zögerlich in andere Geschäftsbereiche vorgewagt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte