Accor öffnet Buchungsplattform für andere Hotels

Paris - Der französische Hotelkonzern Accor öffnet seine Buchungsplattform künftig auch für andere Hotels. Unabhängige Hotels könnten ihr Angebot schrittweise ab Ende Juni auf der Accor-Plattform vermarkten, erklärte der Konzern am Mittwoch in Paris. Gleichzeitig gab Accor bekannt, seinen Namen in AccorHotels zu ändern.

Ziel des Konzerns sei es, mit der geöffneten Buchungsplattform im Internet unter AccorHotels.com das Hotelangebot zu verdreifachen. Künftig sollen Kunden dort mehr als 10.000 Hotels in 300 Städten weltweit finden können. AccorHotels will damit dem Branchenführer im Internet, booking.com, Konkurrenz machen.

Ein erstes Kriterium für die Auswahl von unabhängigen Hotels sei deren Bewertung auf dem Bewertungsportal TripAdvisor, teilte der Hotelkonzern weiter mit. Aber auch AccorHotels-Mitarbeiter würden die Kandidaten für das Buchungsportal selbst begutachten.

Schon heute buchen demnach 35 Prozent der Kunden ein Hotel des Konzerns im Internet; von denen wiederum tun dies 15 Prozent per Smartphone. Insgesamt betreibt AccorHotels rund 3.700 Hotels in 92 Ländern und hat weltweit etwa 180.000 Mitarbeiter.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen