Accor öffnet Buchungsplattform für andere Hotels

Paris - Der französische Hotelkonzern Accor öffnet seine Buchungsplattform künftig auch für andere Hotels. Unabhängige Hotels könnten ihr Angebot schrittweise ab Ende Juni auf der Accor-Plattform vermarkten, erklärte der Konzern am Mittwoch in Paris. Gleichzeitig gab Accor bekannt, seinen Namen in AccorHotels zu ändern.

Ziel des Konzerns sei es, mit der geöffneten Buchungsplattform im Internet unter AccorHotels.com das Hotelangebot zu verdreifachen. Künftig sollen Kunden dort mehr als 10.000 Hotels in 300 Städten weltweit finden können. AccorHotels will damit dem Branchenführer im Internet, booking.com, Konkurrenz machen.

Ein erstes Kriterium für die Auswahl von unabhängigen Hotels sei deren Bewertung auf dem Bewertungsportal TripAdvisor, teilte der Hotelkonzern weiter mit. Aber auch AccorHotels-Mitarbeiter würden die Kandidaten für das Buchungsportal selbst begutachten.

Schon heute buchen demnach 35 Prozent der Kunden ein Hotel des Konzerns im Internet; von denen wiederum tun dies 15 Prozent per Smartphone. Insgesamt betreibt AccorHotels rund 3.700 Hotels in 92 Ländern und hat weltweit etwa 180.000 Mitarbeiter.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern