Accor öffnet Buchungsplattform für andere Hotels

Paris - Der französische Hotelkonzern Accor öffnet seine Buchungsplattform künftig auch für andere Hotels. Unabhängige Hotels könnten ihr Angebot schrittweise ab Ende Juni auf der Accor-Plattform vermarkten, erklärte der Konzern am Mittwoch in Paris. Gleichzeitig gab Accor bekannt, seinen Namen in AccorHotels zu ändern.

Ziel des Konzerns sei es, mit der geöffneten Buchungsplattform im Internet unter AccorHotels.com das Hotelangebot zu verdreifachen. Künftig sollen Kunden dort mehr als 10.000 Hotels in 300 Städten weltweit finden können. AccorHotels will damit dem Branchenführer im Internet, booking.com, Konkurrenz machen.

Ein erstes Kriterium für die Auswahl von unabhängigen Hotels sei deren Bewertung auf dem Bewertungsportal TripAdvisor, teilte der Hotelkonzern weiter mit. Aber auch AccorHotels-Mitarbeiter würden die Kandidaten für das Buchungsportal selbst begutachten.

Schon heute buchen demnach 35 Prozent der Kunden ein Hotel des Konzerns im Internet; von denen wiederum tun dies 15 Prozent per Smartphone. Insgesamt betreibt AccorHotels rund 3.700 Hotels in 92 Ländern und hat weltweit etwa 180.000 Mitarbeiter.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit