Absatz von VW tritt auf der Stelle

Herbe Verkaufsrückgänge in Russland und Südamerika haben den Absatz von Volkswagen im Februar gebremst. Weltweit seien im vergangenen Monat mit 413.700 Stück ebenso viele Wagen der Hauptmarke VW zu den Kunden gerollt wie vor einem Jahr, teilten der deutsche Autokonzern am Dienstag mit. In den beiden ersten Monaten zusammen schrumpfte der Absatz um 1,6 Prozent.

"Die Situation in den Weltmärkten bleibt weiterhin angespannt", sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler.

In China, dem größten Markt der Wolfsburger, stiegen die Auslieferungen im Februar um 0,9 Prozent auf 441.600 Fahrzeuge der Marke VW. Im Jänner hatte VW dort einen leichten Rückgang verbucht. In Südamerika sanken die Auslieferungen dagegen um 18,8 Prozent, allein in Brasilien um ein Fünftel. In Russland, wo die Konjunktur wegen der Sanktionen des Westens in der Ukraine-Krise auf Talfahrt ist, verkaufte VW sogar 40 Prozent weniger als vor Jahresfrist.