Abnehmer aus Russland, Türkei und Indien bei Zahlungen am säumigsten

Österreichische Exporteure müssen in Russland, der Türkei und Indien am längsten auf ihr Geld warten. In diesen Ländern bleiben Zahlungen am häufigsten aus, ermittelte die OeKB Versicherung. Derzeit meldeten alle Exporteure in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) steigende Zahlungsverzüge, so die OeKB.

Im früheren Hoffnungsmarkt Türkei seien die Wachstumsraten drastisch zurückgegangen. Als neue Hoffnungsmärkte macht die OeKB Versicherung Mexiko, Ecuador und Peru aus.

"In Mexiko, Ecuador und Peru machen unsere Kunden verstärkt Geschäfte. Wir sehen das an der jeweils steigenden Deckungssumme. Das liegt wohl zum Teil daran, dass die BRIC-Länder schwächeln und sich die Exporteure mit unserer Unterstützung jetzt auf neue Märkte wagen", so Vorständin Karolina Offterdinger am Dienstag laut Aussendung.

In die Ukraine wird derzeit nur noch "im bescheidenen Ausmaß" geliefert. Durch den Konflikt mit Russland seien die Zahlungsverzüge um ein Vielfaches gestiegen.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte