Abgasskandal - Kreise: Keine zeitliche VW-Festlegung bei Untersuchung

Wolfsburg (APA/dpa) - Bei Volkswagen gibt es nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen keine zeitlichen Festlegungen zur Aufarbeitung des Diesel-Abgasskandals. Die Prüfung werde vorangetrieben, es gebe keine Vorfestlegungen irgendeiner Art, hieß es am Montag. Außerdem wurde die Darstellung zurückgewiesen, es gebe im Kontrollgremium Unmut über die Arbeit von dessen Chef, dem Österreicher Hans Dieter Pötsch.

Das "Handelsblatt" hatte berichtet, VW rechne intern damit, die internen Untersuchungen erst Mitte 2019 abzuschließen. Vorher seien nicht alle Unterlagen ausgewertet. Die Zeitung berichtete zudem, es werde Kritik an Pötsch laut, weil die Ermittlungen nicht vorankämen.

Bei der Untersuchung geht es auch um die Frage, ob der VW-Aufsichtsrat Schadenersatzansprüche gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn stellt. Der damalige VW-Chef war im September 2015 von seinem Amt zurückgetreten, kurz nachdem US-Behörden Manipulationen bei Dieselautos aufgedeckt hatten. Seitdem sind mögliche Schadenersatzansprüche gegen hochrangige Manager ein Thema für den Aufsichtsrat.

Die US-Justiz will Winterkorn wegen Betrugs in der Abgasaffäre zur Rechenschaft ziehen. In Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig unter anderem wegen Betrugsverdachts weiter gegen ihn.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte