ABB-Chef warnt vor Brexit-Risiko

Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB hat vor den Auswirkungen eines möglichen britischen EU-Austritts gewarnt. "Wir begrüßen offene Märkte und wir wären sehr besorgt über jede Bewegung, die dem zuwider läuft", erklärte Konzernchef Ulrich Spiesshofer am Mittwoch auf einer Telefonkonferenz. "Wir leben bereits in einer Welt mit hoher Unsicherheit, und die Schaffung von zusätzlicher Unsicherheit wäre für das gesamte Marktumfeld wahrscheinlich nicht gut." Bisher habe ABB beim Auftragseingang allerdings keine Auswirkungen der bevorstehenden Abstimmung über den sogenannten Brexit gespürt.

Spiesshofer wollte keine genaue Prognose für das Wachstum des Konzerns im laufenden Jahr abgeben. ABB habe sich vorgenommen, 2016 so nahe wie möglich an das mittelfristige Umsatz-Wachstumsziel von jährlich drei bis sechs Prozent heranzukommen, erklärte der Konzernchef. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz um zwei Prozent.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab