ABB-Chef warnt vor Brexit-Risiko

Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB hat vor den Auswirkungen eines möglichen britischen EU-Austritts gewarnt. "Wir begrüßen offene Märkte und wir wären sehr besorgt über jede Bewegung, die dem zuwider läuft", erklärte Konzernchef Ulrich Spiesshofer am Mittwoch auf einer Telefonkonferenz. "Wir leben bereits in einer Welt mit hoher Unsicherheit, und die Schaffung von zusätzlicher Unsicherheit wäre für das gesamte Marktumfeld wahrscheinlich nicht gut." Bisher habe ABB beim Auftragseingang allerdings keine Auswirkungen der bevorstehenden Abstimmung über den sogenannten Brexit gespürt.

Spiesshofer wollte keine genaue Prognose für das Wachstum des Konzerns im laufenden Jahr abgeben. ABB habe sich vorgenommen, 2016 so nahe wie möglich an das mittelfristige Umsatz-Wachstumsziel von jährlich drei bis sechs Prozent heranzukommen, erklärte der Konzernchef. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz um zwei Prozent.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite