ABB-Chef warnt vor Brexit-Risiko

Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB hat vor den Auswirkungen eines möglichen britischen EU-Austritts gewarnt. "Wir begrüßen offene Märkte und wir wären sehr besorgt über jede Bewegung, die dem zuwider läuft", erklärte Konzernchef Ulrich Spiesshofer am Mittwoch auf einer Telefonkonferenz. "Wir leben bereits in einer Welt mit hoher Unsicherheit, und die Schaffung von zusätzlicher Unsicherheit wäre für das gesamte Marktumfeld wahrscheinlich nicht gut." Bisher habe ABB beim Auftragseingang allerdings keine Auswirkungen der bevorstehenden Abstimmung über den sogenannten Brexit gespürt.

Spiesshofer wollte keine genaue Prognose für das Wachstum des Konzerns im laufenden Jahr abgeben. ABB habe sich vorgenommen, 2016 so nahe wie möglich an das mittelfristige Umsatz-Wachstumsziel von jährlich drei bis sechs Prozent heranzukommen, erklärte der Konzernchef. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz um zwei Prozent.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor