Ab Donnerstag keine Nazi-Codes mehr auf Wunschkennzeichen

Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) verschickt am Donnerstag einen Erlass, der Nazi-Codes auf Wunschkennzeichen verbietet. Grundlage dafür ist eine Novelle des Kraftfahrgesetzes, die im Juni beschlossen wurde. Zahlenkombinationen wie 18 ("Adolf Hitler") oder 88 ("Heil Hitler") und Buchstabenfolgen wie "NSDAP" und "SS" dürfen ab jetzt nicht mehr verwendet werden.

Bisher waren nur "lächerliche oder anstößige Kombinationen" verboten. Die neue Liste der verbotenen Codes wurde vom Mauthausen-Komitee-Österreich ausgearbeitet. Das Komitee wird diese Liste auch aktuell halten, hieß es in einer Aussendung. Nicht nur Codes mit Bezug zum Nationalsozialismus sind verboten, auch "ISIS" und "IS" werden ab jetzt nicht mehr auf Wunschkennzeichen vergeben.

"Rechtes Gedankengut hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. In der Frage gibt es keine vermeintlichen Kleinigkeiten. Deshalb war es mir ein persönliches Anliegen, dass wir einen Weg finden, um einschlägige Wunschkennzeichen-Codes zu verbieten", sagte Stöger am Donnerstag in einer Aussendung.

Wolfsburg (APA/Reuters) - VW-Konzernchef Herbert Diess wird nach Informationen eines Insiders im kommenden Jahr die Leitung des wichtigen China-Geschäfts selbst übernehmen. Diess werde Anfang nächsten Jahres den derzeitigen China-Chef Jochem Heizmann ablösen, wenn dieser in Ruhestand gehe, sagte eine Person mit Kenntnis der Beratungen am Freitag.
 

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VW-Chef Diess leitet künftig China-Geschäft

Berlin/Barcelona (APA/Reuters) - Der Finanzchef des US-Mobilfunkers T-Mobile US, J. Braxton Carter, erwartet die Genehmigung für den Zusammenschluss mit dem kleineren Rivalen Sprint im zweiten Quartal. Es gebe aber auch noch die Chance, dass es bereits im ersten Quartal gelinge, sagte Carter am Freitag auf einer Konferenz in Barcelona.
 

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T-Mobile-US-Finanzchef rechnet mit Sprint-Deal im zweiten Quartal

Wiesbaden (APA/AFP) - Deutschlands Industrieunternehmen haben im vergangenen Jahr insgesamt fast 64 Mrd. Euro investiert. Das Geld floss in die Anschaffung von Maschinen und Werkzeuge oder in den Bau von Anlagen. Die Investitionen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.
 

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Deutschlands Industrie investierte 2017 knapp 64 Milliarden Euro