A1-Chefin Schramböck geht - CTO Grausam übernimmt vorübergehend

Wien/Mexiko-Stadt (APA) - Der Machtkampf zwischen Telekom Austria-Boss Alejandro Plater und der Chefin des Tochterunternehmens A1, Margarete Schramböck, ist entschieden: Schramböck ist mit gestrigem Tag aus dem Unternehmen ausgeschieden - "einvernehmlich", wie es heute in der Telekom-Presseaussendung heißt. Zu den Hintergründen wollte sich die Telekom nicht äußern, unklar bleibt auch wo Schramböck künftig andocken wird.

Ihren Job übernimmt vorübergehend A1-Technikvorstand Marcus Grausam.

Schramböck hat den Job als Chefin des Flaggschiffes der Telekom Austria Group erst mit Mai 2016 angetreten. Kurz darauf soll es laut Medienberichten bereits zu ersten Konflikten mit Plater gekommen sein. Demnach soll Schramböck ihre Kompetenzen weiter ausgelegt haben, als Plater dies lieb war.

Im Februar des heurigen Jahres wurde dann der Einflussbereich Schramböcks durch die Gründung des Tochterunternehmens A1 Digital beschnitten. Vor einem Monat wurde es schließlich Telekom-Aufsichtsratschef Wolfgang Ruttenstorfer zu viel. Im "Kurier" verkündete er, sollte das Zerwürfnis unüberbrückbar sein, müssten Maßnahmen gesetzt werden. Zuvor hatte sich bereits die von Schramböck geholte A1-Personalchefin Sabine Bothe von dem teilstaatlichen Unternehmen verabschiedet.

Der Abgang von Schramböck kommt zu einer denkbar schlechten Zeit. Die Telekom will die Marke A1 konzernweit, also auch bei ihren südosteuropäischen Töchtern, einführen. Dafür wurden bereits 350 Mio. Euro auf die Seite gelegt.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

Newsticker

Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

Newsticker

Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"