9.000 Mitarbeiter verlassen Intesa Sanpaolo bis 2020

Rom/Mailand (APA) - Trotz besserer Konjunktur setzt Italiens Bankenwesen mit dem starken Stellenabbau fort. Die größte italienische Bank Intesa Sanpaolo, der Hauptkonkurrent der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, hat sich mit den Gewerkschaften auf den Abbau von 9.000 Jobs geeinigt. Dies soll hauptsächlich durch Frühpensionierungen erfolgen, teilte die Bank mit.

Bis 2020 sind 1.500 Neueinstellungen geplant. Durch den Jobabbau rechnet Intesa Sanpaolo mit Einsparungen bei den Personalabkosten von etwa 675 Mio. Euro pro Jahr ab 2021. In den vergangenen zehn Jahren sind bei der Mailänder Bank bereits rund 14.000 Jobs wegrationalisiert worden.

Die italienischen Gewerkschaften bemängeln, dass die Banken nach der Finanzkrise auf Personalkürzungen setzten, statt Umsatzrückgänge hinzunehmen. Im italienischen Bankenwesen wurden laut Gewerkschaftsangaben seit 2007 bereits über 50.000 Stellen gestrichen.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an