9.000 Mitarbeiter verlassen Intesa Sanpaolo bis 2020

Rom/Mailand (APA) - Trotz besserer Konjunktur setzt Italiens Bankenwesen mit dem starken Stellenabbau fort. Die größte italienische Bank Intesa Sanpaolo, der Hauptkonkurrent der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, hat sich mit den Gewerkschaften auf den Abbau von 9.000 Jobs geeinigt. Dies soll hauptsächlich durch Frühpensionierungen erfolgen, teilte die Bank mit.

Bis 2020 sind 1.500 Neueinstellungen geplant. Durch den Jobabbau rechnet Intesa Sanpaolo mit Einsparungen bei den Personalabkosten von etwa 675 Mio. Euro pro Jahr ab 2021. In den vergangenen zehn Jahren sind bei der Mailänder Bank bereits rund 14.000 Jobs wegrationalisiert worden.

Die italienischen Gewerkschaften bemängeln, dass die Banken nach der Finanzkrise auf Personalkürzungen setzten, statt Umsatzrückgänge hinzunehmen. Im italienischen Bankenwesen wurden laut Gewerkschaftsangaben seit 2007 bereits über 50.000 Stellen gestrichen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte