85 Prozent aller Spielsachen in EU kommen aus China

Brüssel (APA) - Der Großteil der Spielwaren, die in wenigen Wochen unter dem Weihnachtsbaum liegen werden, stammt aus Asien. Der größte Spielwarenexporteur in die EU im vergangenen Jahr war nämlich China mit 85 Prozent, wie aus Eurostat-Daten vom Dienstag hervorgeht. Weit abgeschlagen auf Platz zwei liegt die ehemalige britische Kolonie Hongkong mit vier Prozent, knapp vor Vietnam mit zwei Prozent.

Die EU ist Nettoimporteur von Spielzeug aus dem Rest der Welt: Im vergangenen Jahr haben die EU-Staaten Spielzeug im Gesamtwert von fast 7,2 Milliarden Euro importiert, die Spielwaren-Ausfuhren der EU in Drittstaaten betrugen lediglich 1,5 Mrd. Euro.

In Österreich lag der Importwert bei 6,4 Millionen Euro. Die Alpenrepublik liegt damit an 15. Stelle im EU-Vergleich. Mehr als die Hälfte der Spielwarenimporte aus Drittstaaten landeten 2016 in drei EU-Ländern - Großbritannien (27 Prozent), Deutschland (16 Prozent) und den Niederlanden (10 Prozent).

Die Hauptabnehmer für Spielwaren aus der EU waren unterdessen die Schweiz, Russland (je 15 Prozent) und die USA (13 Prozent). Die meisten Spielwaren exportierten Tschechien (32 Prozent/470 Mio. Euro) und Deutschland (20 Prozent/291 Mio. Euro). In Österreich betrug der Exportwert knapp 10 Mio. Euro (0,6 Prozent).

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden