81 Prozent der Österreicher sind immer für die Arbeit erreichbar

Wien (APA) - Vier von fünf Österreichern sind auch außerhalb der Arbeitszeit für ihre Firma erreichbar. Drei Viertel davon bekommen aber dafür nichts bezahlt, so die Ergebnisse einer Online-Umfrage der Arbeiterkammer (AK). Von insgesamt 54 Prozent der Befragten werde aber seitens des Arbeitgebers erwartet, dass sie schnellmöglich reagieren.

Im vergangenen Herbst befragte die AK online rund 3.500 Personen zum Thema "permanente Erreichbarkeit". 81 Prozent gaben an, auch in der Freizeit, im Urlaub oder im Krankenstand für die Arbeit erreichbar zu sein, nur zwölf Prozent sagten das Gegenteil. "Niemand ist zu einer dauerhaften Rufbereitschaft verpflichtet, die noch dazu in der Vielzahl der Fälle nicht abgegolten wird", sagte Silvia Hruska-Frank, stellvertretende Leiterin der Abteilung Sozialpolitik der AK. Vielmehr hätten Arbeitnehmer ein Recht auf ungestörte Freizeit.

Nur knapp jeder Achte bekommt die zusätzliche Erreichbarkeit dauerhaft bezahlt, elf Prozent werden manchmal dafür entlohnt und drei Viertel nie. Dabei wirkt die ständige Erreichbarkeit für 61 Prozent der Befragten störend und belastend. Allerdings sind Arbeitnehmer nicht generell dazu verpflichtet, dauernd auf Anrufe und SMS zu reagieren. "Sie müssen nur erreichbar sein, wenn eine Rufbereitschaft vereinbart wurde - die ist dann aber auch extra abzugelten. Wenn Sie dienstlich kontaktiert werden, gilt die verwendete Zeit als Arbeitszeit und ist entsprechend zu bezahlen", erklärte Hruska-Frank. Ständige Erreichbarkeit ist laut AK auch kein Phänomen, das nur bei gut bezahlten Angestellten vorkommt, sondern ist bei weniger gebildeten Menschen noch stärker verbreitet.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne