EZB verringert Tempo der Anleihenkäufe

Frankfurt/Berlin - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihren umstrittenen Staatsanleihen-Käufen das Tempo leicht gedrosselt. In der Woche bis zum 19. Februar wanderten Staatstitel im Volumen von 12,57 Milliarden Euro ins Portfolio, wie die EZB am Montag mitteilte. In der Woche davor waren es 12,7 Milliarden Euro. Seit dem März 2015 erwarben die EZB und die nationalen Notenbanken damit Papiere im Wert von 582,62 Milliarden Euro.

Mit dem auf 1,5 Billionen Euro angelegten Programm wollen die Währungshüter um EZB-Chef Mario Draghi erreichen, dass Geschäftsbanken weniger in Staatsbonds investieren und stattdessen mehr Kredite vergeben. Das soll die Konjunktur anschieben und letztendlich auch die aus EZB-Sicht unerwünscht niedrige Inflation nach oben hieven.

Laut EZB-Vize Vitor Constancio werden die Währungshüter womöglich bald nachlegen. Dies gelte für den Fall, dass die Preise nach Einschätzung des EZB-Rats künftig langsamer als erwartet anziehen. Für eine monatliche Aufstockung des Anleihen-Kaufprogramms bei der Sitzung im März besteht nach Ansicht von Experten eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit. Es sieht bisher Wertpapierkäufe von monatlich rund 60 Milliarden Euro vor.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro