60-Millionen-Euro-Hilfspaket für dürregeschädigte Bauern

Wien (APA) - Für die dürregeschädigten Landwirte in Österreich gibt es nun rund 60 Millionen Euro als Sofortunterstützung. Der vergangene Sommer setzte den Ackerbauern und Viehzüchtern schwer zu. Betriebe waren von der anhaltenden Trockenheit besonders betroffen. Unterstützt wird mit Direktbeihilfen, Wiederaufforstungsprogrammen und höheren Zuschüssen auf Versicherungsprämien.

Es gibt Direktbeihilfen in der Höhe von 20 Millionen Euro für von der Dürre betroffene Bauern. Das sind 20.000 Betriebe in Oberösterreich, Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Teilen Niederösterreichs. Je zur Hälfte finanziert wird das von Bund und Ländern. Viehbauern sollen besonders profitieren, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" des ORF-Radio Donnerstagfrüh, weil es durch die Trockenheit an Futter mangelte und Tiere verkauft oder geschlachtet werden mussten.

Geholfen werden soll auch bei der Wiederaufforstung der Mischwälder. Umwelt- und Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP): "Seit Aufzeichnungen haben wir noch nie mit einem derartig großen Borkenkäferbefall zu kämpfen. Das heißt aber auch, dass wir weggehen von den Monokulturen hin zu Mischwäldern. Wir unterstützen die Aufforstung von klimafitten Wäldern, die einfach wirklich auch für die nächsten Generationen stärkere Resistenzen aufweisen."

Mit 20 Mio. Euro, auch zu gleichen Teilen bezahlt von Bund und Ländern, wird ein staatliches Wiederaufforstungsprogramm gestartet. Weiterer Punkt ist - nebst Stundung von Raten und Laufzeitverlängerung von Krediten für Bauern - eine Versicherungsoffensive. Neu eingeführt wird zudem eine Tierausfallsversicherung, wo der Staat 55 Prozent der Prämie bezahlt. Auch dieses Paket kostet um die 20 Mio. Euro, macht in Summe die rund 60 Mio. Euro für Maßnahmen gegen die Dürre

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