5G-Strategie - Hofer will flächendeckende Verfügbarkeit bis Ende 2025

Weiden am See/Wien (APA) - Ende 2025 soll in Österreich flächendeckend der schnelle Mobilfunkstandard 5G verfügbar sein, bekräftigte Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) am Montag in Weiden am See. Der Ort gehört zu jenen rund 500 Gemeinden, in denen der Mobilfunker A1 in den kommenden Jahren den Ausbau durchführt. Mehr als 300.000 zusätzliche Haushalte und Gewerbebetriebe werden dabei an das Glasfasernetz angebunden.

Erklärtes Ziel sei es, Österreich zu einem "5G-Vorreiter in Europa" zu machen. "Wir wollen zu den Top-3 der Digitalisierungs-Länder in der EU und in weiterer Folge zu den Top-10 der Digitalisierungs-Länder weltweit werden", so Hofer. 2020 soll die Einführung von 5G in allen Landeshauptstädten erfolgen und sowie schnelles Internet (100 Mbit/s) nahezu flächendeckend verfügbar sein.

"Die Anbindung an das Glasfasernetz ist die Voraussetzung der Digitalisierung von Unternehmen und trägt zum Entstehen neuer Geschäftsfelder bei", so A1-CEO Marcus Grausam. Auch für private Anwender sei der Zugang zu schnellerem Internet unverzichtbar.

Neben Weiden am See fand der Glasfaserausbau bisher auch in den burgenländischen Gemeinden Minihof-Liebau, Jabing, Loretto und Wiesfleck statt. Durch die Anbindung an das Breitbandnetz erhielten Haushalte Internet mit spürbar schnelleren Datenübertragungen bis zu 300 Mbit/s sowie die Möglichkeit, mit A1 TV Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität zu empfangen.

In Weiden am See wurden rund 1.300 Wohn- und Geschäftsadressen mit Breitband-Internet versorgt. Das Bauvorhaben mit acht zusätzlichen Schaltstellen wurde im April 2018 abgeschlossen. Auch die Mobilfunkstation in Weiden am See wurde an das Glasfasernetz angebunden. Die 4G/LTE Technologie bringe auch für mobile Kunden einen leistungsfähigen Zugang zum Internet und dient darüber hinaus zur Breitband-Versorgung dünn besiedelter Teile der Gemeinde.

Förderungen werden vom Bund im Rahmen der sogenannten "Breitbandmilliarde" vergeben. Sie soll ermöglichen, dass auch ländliche Regionen, in denen ein wirtschaftlicher Ausbau für Unternehmen nicht möglich ist, an die "digitale Lebensader" angeschlossen werden können.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne