5G-Frequenzauktion bringt britischem Staat 1,6 Mrd. Euro

London (APA/Reuters) - Der britische Staat hat mit der Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen umgerechnet fast 1,6 Mrd. Euro eingesammelt. Telefonicas O2 habe das größte Frequenzspektrum erworben, teilte die zuständige Behörde Ofcom am Donnerstag mit. Die Firma sicherte sich alle Blöcke im 2,3-Gigahertz-Bereich, die geeignet sind, um das aktuelle 4G-Netz zu verbessern.

Bei den für den nächsten Mobilfunkstandard 5G nötigen Frequenzen schlugen neben O2 auch die anderen drei Telekomfirmen - der Marktführer BT, Vodafone und Three von Hutchison - zu. Es kamen die Blöcke im 3,4-Gigahertz-Bereich unter den Hammer, die für den Aufbau eines 5G-Netzes benötigt werden. Der neue Standard, der dafür sorgen soll, dass zig Millionen Geräte von Autos bis zu Haushaltsgeräten miteinander vernetzt werden, wird wohl erst ab 2022 kommerziell genutzt werden. Tests laufen jedoch langsam an.

Für Telefonica sei die Auktion wichtiger als für die Konkurrenz gewesen, da O2 bei den Frequenzen bisher am schlechtesten ausgestattet sei, sagte Branchenkenner Kester Mann von CCS Insight. Das Unternehmen legte für seine beiden Spektren 600 Mio. Euro auf den Tisch. Die Telefonica-Aktie stieg in Madrid fast 2 Prozent.

Auch in Deutschland und Österreich sollen im Herbst noch 5G-Frequenzen versteigert werden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen