Ronny Pecik verkaufte seine Anteile an der Bank-Austria-Zentrale

Wien (APA) - Der Geschäftsmann und Großinvestor Ronny Pecik hat seine Anteile an der Bank-Austria-Zentrale in der Wiener Innenstadt verkauft. Die denkmalgeschützte Immobilie gehört nun zu je 50 Prozent seinen Ko-Gesellschaftern, den Unternehmerfamilien Leiner und Koch, schreibt das "WirtschaftsBlatt" (Montagsausgabe) unter Verweis auf entsprechende Eintragungen im Firmenbuch.

Pecik ist den Angaben zufolge aus den Firmen Sandrina und Sandoro ausgestiegen. Der Muttergesellschaft Sandrina gehöre über ihre Tochter Sandoro die Schottengasse 6-8 Immobilien GmbH und Co OG, die im Grundbuch als Eigentümerin der Bank-Austria-Zentrale an ebendieser Adresse eingetragen sei. Die Familien Leiner und Koch hatten ihr Möbelhaus Kika/Leiner vor zwei Jahren an die südafrikanische Steinhoff-Gruppe veräußert und dabei angeblich rund 500 Mio. Euro eingenommen.

Die Bank Austria will 2017 ihren neuen Firmensitz am Praterstern beziehen. Der Verkauf der Zentrale am Schottentor soll 135 Mio. Euro eingespielt haben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen