Chinas Investitionen wuchsen so langsam wie zuletzt 2000

Die chinesische Konjunktur kommt nicht recht vom Fleck. Die Industrie fuhr ihre Produktion im Mai zwar hoch, während die Einzelhändler ihren Umsatz etwas stärker steigerten als zuletzt. Dafür wuchsen die Anlageinvestitionen - etwa in neue Fabriken, Maschinen und Fahrzeuge - so langsam wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr.

Sie kletterten von Jänner bis Mai nur noch um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt am Donnerstag in Peking mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Plus von zwölf Prozent gerechnet.

"Die konjunkturelle Lage bleibt düster", sagte Ökonom Li Huiyong von der Investmentbank Shenyin & Wanguo in Shanghai. "Investitionen sind notwendig für eine kurzfristige Stabilisierung des Wachstums, das schwache Ergebnis belastet die Konjunktur." Sein Haus senkte deshalb die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal von 7,0 auf 6,8 Prozent. Schon im ersten Quartal hatte es nur zu 7,0 Prozent gereicht - dem kleinsten Plus seit sechs Jahren.

Die Industrieunternehmen stellten im Mai 6,1 Prozent mehr her als ein Jahr zuvor. Die Erzeugung wuchs damit schneller als in den beiden Vormonaten, aber langsamer als zu Jahresbeginn. Die Einzelhändler zählten 10,1 Prozent mehr in ihren Kassen, nach einem Plus von 10,0 Prozent im April.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte