Chinas Investitionen wuchsen so langsam wie zuletzt 2000

Die chinesische Konjunktur kommt nicht recht vom Fleck. Die Industrie fuhr ihre Produktion im Mai zwar hoch, während die Einzelhändler ihren Umsatz etwas stärker steigerten als zuletzt. Dafür wuchsen die Anlageinvestitionen - etwa in neue Fabriken, Maschinen und Fahrzeuge - so langsam wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr.

Sie kletterten von Jänner bis Mai nur noch um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt am Donnerstag in Peking mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Plus von zwölf Prozent gerechnet.

"Die konjunkturelle Lage bleibt düster", sagte Ökonom Li Huiyong von der Investmentbank Shenyin & Wanguo in Shanghai. "Investitionen sind notwendig für eine kurzfristige Stabilisierung des Wachstums, das schwache Ergebnis belastet die Konjunktur." Sein Haus senkte deshalb die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal von 7,0 auf 6,8 Prozent. Schon im ersten Quartal hatte es nur zu 7,0 Prozent gereicht - dem kleinsten Plus seit sechs Jahren.

Die Industrieunternehmen stellten im Mai 6,1 Prozent mehr her als ein Jahr zuvor. Die Erzeugung wuchs damit schneller als in den beiden Vormonaten, aber langsamer als zu Jahresbeginn. Die Einzelhändler zählten 10,1 Prozent mehr in ihren Kassen, nach einem Plus von 10,0 Prozent im April.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

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OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK