ExxonMobil setzt Zusammenarbeit mit Rosneft in Arktis aus

Moskau/Irving (Texas) (APA/Reuters) - Der US-Ölkonzern ExxonMobil zieht sich einem Medienbericht zufolge angesichts der gegen Russland verhängten Sanktionen von einem Bohrprojekt in der Arktis zurück. Die Amerikaner hätten die Zusammenarbeit mit dem staatlichen russischen Ölriesen Rosneft in der Karasee ausgesetzt, berichtete die russische Tageszeitung "Kommersant" am Montag ohne Quellenangabe.

Moskau/Irving (Texas). Der US-Ölkonzern ExxonMobil zieht sich einem Medienbericht zufolge angesichts der gegen Russland verhängten Sanktionen von einem Bohrprojekt in der Arktis zurück. Die Amerikaner hätten die Zusammenarbeit mit dem staatlichen russischen Ölriesen Rosneft in der Karasee ausgesetzt, berichtete die russische Tageszeitung "Kommersant" am Montag ohne Quellenangabe. Bis Mitte Oktober dürfte ExxonMobil demnach seine Arbeit eingestellt und sein Personal abgezogen haben.

Der Westen hat wegen Russlands Vorgehen in der Ukraine-Krise eine Reihe von Sanktionen verhängt, von denen auch der Rosneft-Konzern und dessen Chef Igor Setschin betroffen sind. Die USA und die Europäische Union werfen der Regierung in Moskau vor, den Konflikt in der Ukraine anzufachen. Russland weist dies zurück.

In der Karasee werden gigantische Ölvorkommen vermutet, vergleichbar mit denen Saudi-Arabiens. Am Samstag hatte Rosneft mitgeteilt, gemeinsam mit ExxonMobil auf Öl gestoßen zu sein.

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