Griechische Staatsbedienstete streiken gegen Entlassungen

(APA/dpa) - In Griechenland streikt ein Teil der Staatsbediensten. In Spitälern werden nur Notfälle behandelt. Die meisten Lehrer ignorieren den Streikaufruf.

Athen. Aus Protest gegen weitere Entlassungen haben die griechischen Staatsbediensteten am Dienstag erneut die Arbeit niederlegt. Ministerien und andere Behörden wie Steuerämter blieben geschlossen. In staatlichen Krankenhäusern wurden nur Notfälle behandelt.

Trotz eines Streikaufrufs ihrer Gewerkschaft gingen dagegen die meisten Lehrer am Dienstag in der Früh zur Arbeit. Nennenswerte Auswirkungen auf den Verkehr oder den Tourismus hatte der Ausstand nicht, wie die griechischen Medien übereinstimmend berichteten.

Die Staatsbediensteten protestieren unter anderem gegen die geplante Entlassung von rund 6500 Kollegen. Bereits im Juli hatten sie einen Tag lang die Arbeit niedergelegt. Einsparungen im öffentlichen Dienst in Griechenland sind Voraussetzung für weitere Finanzspritzen der internationalen Geldgeber.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"