Europäische Banken und Europol verbünden sich gegen Cyberkriminalität

Brüssel/Wien. (APA) - Europol und die europäischen Banken haben eine Absichterklärung vereinbart, um künftig gegen Cybercrime gemeinsam vorzugehen.

Brüssel/Wien. Im Kampf gegen Cyberkriminalität wollen Europol und die europäischen Banken ihre Kräfte bündeln. Am Montag haben die Polizeiagentur und der Europäische Bankenverband (EBF) eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, mit der man Cyberkriminellen und ihren Instrumenten von Phishing bis zu Schadsoftware das Handwerk legen will.


So sollen Daten, Statistiken und Strategien abgeglichen und ausgetauscht werden. Ziel ist einerseits, den Finanzinstituten einen besseren Schutz zu ermöglichen, während die schnelle Weiterleitung neuer Schadsoftware und ähnlicher Entwicklungen die Exekutive bei den Ermittlungen unterstützen soll.


"Die internationale Kooperation zwischen Banken und den Sicherheitsorganen ist essenziell, denn es ist klar, dass Kriminelle keine Grenzen kennen", so EBF-Geschäftsführer Wim Mijs in einer Aussendung. Troels Oerting, Chef des Europol-Ablegers European Cybercrime Centre (EC3), griff indes zu markigeren Worten: "Hier geht es nicht um eine Schönwettergeste - das ist der Beginn einer Vertrauensbeziehung, die auf konkrete Resultate abzielt, die Kriminellen das Leben erschweren sollen."

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