Europäische Banken und Europol verbünden sich gegen Cyberkriminalität

Brüssel/Wien. (APA) - Europol und die europäischen Banken haben eine Absichterklärung vereinbart, um künftig gegen Cybercrime gemeinsam vorzugehen.

Brüssel/Wien. Im Kampf gegen Cyberkriminalität wollen Europol und die europäischen Banken ihre Kräfte bündeln. Am Montag haben die Polizeiagentur und der Europäische Bankenverband (EBF) eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, mit der man Cyberkriminellen und ihren Instrumenten von Phishing bis zu Schadsoftware das Handwerk legen will.


So sollen Daten, Statistiken und Strategien abgeglichen und ausgetauscht werden. Ziel ist einerseits, den Finanzinstituten einen besseren Schutz zu ermöglichen, während die schnelle Weiterleitung neuer Schadsoftware und ähnlicher Entwicklungen die Exekutive bei den Ermittlungen unterstützen soll.


"Die internationale Kooperation zwischen Banken und den Sicherheitsorganen ist essenziell, denn es ist klar, dass Kriminelle keine Grenzen kennen", so EBF-Geschäftsführer Wim Mijs in einer Aussendung. Troels Oerting, Chef des Europol-Ablegers European Cybercrime Centre (EC3), griff indes zu markigeren Worten: "Hier geht es nicht um eine Schönwettergeste - das ist der Beginn einer Vertrauensbeziehung, die auf konkrete Resultate abzielt, die Kriminellen das Leben erschweren sollen."

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018