Inflation leicht gesunken

Wien (APA) - Wegen niedrigerer Sprit-Preise und günstigerer Bekleidung ist die Inflation in Österreich leicht zurückgegangen. Der Hauptpreistreiber sind die Wohnungsmieten. Die Jahresteuerungsrate (HVPI-Rate) beläuft sich auf 1,5 Prozent - nach 1,7 Prozent. Der Pensionisten-Preisindex hat ebenso um 0,1 Punkte auf 1,8 Prozent nachgegeben.

Wien. Der Teuerungsdruck hat im August etwas nachgelassen: Die Inflationsrate ist in Österreich geringfügig von 1,8 auf 1,7 Prozent gesunken. Zu diesem leichten Rückgang im Jahresabstand trugen günstigere Bekleidungsartikel und niedrigere Sprit-Preise bei, erklärte die Statistik Austria am Mittwoch.

Hauptpreistreiber war weiterhin der Bereich "Wohnung, Wasser, Energie", denn ohne Ausgaben für Wohnen hätte die Inflationsrate nur 1,4 Prozent betragen. Wohnungsmieten wurden im Jahresabstand 4,3 Prozent höher ermittelt.

Die Jahres-Teuerungsrate nach dem für die Eurozone errechneten heimischen HVPI verringerte sich im August auf 1,5 (1,7) Prozent. Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) lag um 1,8 (1,9) Prozent über Vorjahr.

Gegenüber dem Vormonat Juli blieb das heimische Preisniveau sowohl nach dem nationalen VPI, dem HVPI und auch dem PIPH unverändert.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"