4-Tage-Woche: Katzian will Rechtsanspruch in allen Kollektivverträgen

Wien (APA) - ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian pocht auf einen Rechtsanspruch auf die Vier-Tage-Woche. "Wir wollen das verbindlich haben", sagte der Gewerkschaftschef am Dienstag zur APA. In den Kollektivverträgen könne man das auf Sozialpartnerebene selber gestalten, "da brauchen wir keine Regierung dazu".

Angesichts der Beteuerung der Regierung, die neuen Arbeitszeitregelungen brächten mehr Flexibilität für die Arbeitnehmer, werde man jetzt diese Flexibilität einfordern. "Im Zuge der Debatte wurde gesagt, die Vier-Tage-Woche wird möglich - okay, wir wollen in allen Kollektivverträgen einen Rechtsanspruch darauf", so Katzian. Eine Vier-Tage-Woche an sich sei zwar nichts Neues, denn in den großen Kollektivverträgen sei sie jetzt schon verankert. In der Vergangenheit sei aber das Problem gewesen, dass viele Unternehmen das nicht umgesetzt hätten - obwohl der KV es zugelassen hätte, betonte Katzian.

"Heuer im Herbst ist Zahltag", so der ÖGB-Chef. Vor Beginn der Herbstlohnrunde werden bei einer österreichweiten Konferenz am 18. September Verhandler aller Kollektivverträge zusammenkommen. Am 20. September beginnen die Metaller-KV-Verhandlungen.

Die Vier-Tage-Woche sei bei den Verhandlungen eine von mehreren Optionen. Es gebe dazu noch viele Ideen, etwa die sechste Urlaubswoche und von den Arbeitnehmern selbstbestimmte Freizeitblöcke.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

Newsticker

Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

Newsticker

Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

Newsticker

"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber