238 Städte bewerben sich für Amazon-Zweit-Hauptsitz

San Francisco (APA/AFP) - 238 Städte in Nordamerika bewerben sich darum, Standort des zweiten Hauptsitzes des Online-Händlers Amazon zu werden. Unter den Kandidaten sind US-Großstädte wie Chicago, New York oder Los Angeles, aber auch mittelgroße Städte wie Newark in der Nähe von New York oder die Universitätsstadt Austin in Texas. Auch aus Kanada und Mexiko trafen Bewerbungen ein.

Amazon will im sogenannten "HQ2" (Headquarter 2) rund 50.000 Menschen beschäftigen und selbst 5 Mrd. Dollar (4,3 Mrd. Euro) investieren. Die Städte buhlen um die Gunst von Amazon mit milliardenschweren Steuererleichterungen.

Das Unternehmen erklärte am Montag, "wir werden jedes Angebot prüfen. Wir wollen eine Stadt finden, die es aufregend findet, mit uns zu arbeiten". Die Entscheidung soll im kommenden Jahr fallen.

Amazon-Chef Jeff Bezos hatte im September angekündigt, einen neuen Standort zu suchen, die Bewerbungsfrist endete am vergangenen Donnerstag. Im Hauptquartier in der Nähe von Seattle im Bundesstaat Washington - dort hatte Bezos das Unternehmen 1994 als Buchversand gegründet - arbeiten inzwischen mehr als 40.000 Menschen in 33 Gebäuden.

Mexiko-Stadt (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stößt in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens "Teslaquila" den Schutz der Marke "Tequila" verletzt.
 

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Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen "Teslaquila"

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair zeichnet sich ein schnelles Ende des Tarifkonflikts mit dem deutschen Personal ab. Nach der grundsätzlichen Einigung für die rund 1.000 Flugbegleiter sieht sich nun auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf einem guten Weg, noch heuer zumindest eine grundsätzliche Einigung mit dem Unternehmen erzielen zu können.
 

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Deutsche Piloten: Grundsatzeinigung bei Ryanair noch heuer

Luxemburg (APA/dpa) - Griechenland muss 10 Mio. Euro in den EU-Gemeinschaftshaushalt zahlen, weil es unzulässige Staatshilfen für eine Schiffswerft nicht wieder eingetrieben hat. Zudem drohen dem Land nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Mittwoch weitere Strafzahlungen von mehr als 7 Mio. Euro pro Halbjahr, wenn es sich nicht an Vereinbarungen mit der EU-Kommission zu dem Fall hält (Rechtssache C-93/17)
 

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EuGH verurteilt Griechenland wegen unzulässiger Staatshilfen