ZEW-Konjunkturerwartungen durch Ukraine-Krieg belastet

Deutscher ZEW-Index sinkt nach Absturz im März weiter

ZEW-Konjunkturerwartungen durch Ukraine-Krieg belastet

ZEW-Konjunkturerwartungen durch Ukraine-Krieg belastet

Finanzexpertinnen und -experten schauen wegen des Ukraine-Kriegs pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Monate in Deutschland: Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für den Monat April sank nach seinem beispiellosen Absturz im März weiter um 1,7 Punkte auf minus 41 Punkte. Auch ihre Einschätzung der aktuellen Lage verschlechterte sich erneut, und das deutlich.

"Die Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage schlecht ist und sich noch weiter verschlechtern wird", fasste ZEW-Präsident Achim Wambach am Dienstag die Situation zusammen. Nach wie vor gingen die Experten auch von einer Stagflation in den kommenden Monaten aus. Als Stagflation wird eine Phase praktisch ohne Wachstum bei gleichzeitig hoher Inflation bezeichnet.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich um 9,4 Punkte auf minus 30,8 Punkte. Dies ist der zweite Rückgang in Folge seit Beginn des Ukraine-Kriegs. Die Erwartungen und Lageeinschätzungen der Expertinnen und Experten "stellen sich aktuell ähnlich dar wie zu Beginn der Coronapandemie im März 2020", erläuterte das ZEW.

Im März dieses Jahres war der ZEW-Index der Erwartungen um 93,6 Punkte eingebrochen, so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Dezember 1991. Das ZEW fragt für den Index, der als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung gilt, monatlich Expertinnen und Experten aus Banken, Versicherungen und Finanzabteilungen von Großunternehmen nach ihren Einschätzungen zu wichtigen internationalen Finanzmarktdaten. Für die aktuellen Daten wurden vom 4. bis 11. April 163 Analysten und institutionelle Anleger befragt.

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