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Winterurlaub in Österreich bisher gut gebucht

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Skifahren war vor allem in den Semesterferien sehr gefragt
©APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL
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Die heurige Wintersaison ist bisher gut gelaufen - dafür sorgte auch der starke Buchungsschub in den Semesterferien. Zwischen November 2023 und Februar 2024 legten die Nächtigungen in den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent auf 50,6 Millionen zu, wie vorläufige Daten der Statistik Austria von heute, Dienstag, zeigen. Nur etwa 11 Millionen Nächtigungen davon entfielen auf Urlauber aus dem Inland - ein Plus von nur 3,6 Prozent.

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Die heurige Wintersaison ist bisher gut gelaufen - dafür sorgte auch der starke Buchungsschub in den Semesterferien. Zwischen November 2023 und Februar 2024 legten die Nächtigungen in den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent auf 50,6 Millionen zu, wie vorläufige Daten der Statistik Austria von heute, Dienstag, zeigen. Nur etwa 11 Millionen Nächtigungen davon entfielen auf Urlauber aus dem Inland - ein Plus von nur 3,6 Prozent.

Die Nächtigungen überschritten im Viermonatszeitraum erstmals seit Corona wieder die 50-Millionen-Marke. Damit schnitt der Tourismus heuer zwar besser ab als im Vergleichszeitraum 2018/19 (49,6 Millionen Nächtigungen), aber schlechter als 2019/20 (53,2 Millionen Buchungen) unmittelbar vor der Pandemie.

Das Gros der Buchungen entfiel in der bisherigen Saison 2023/24 einmal mehr auf das im Winter gefragteste Bundesland Tirol - die Nächtigungen stiegen dort um 3,8 Prozent auf 18,9 Millionen. Auf Platz zwei rangierte Salzburg mit 11,6 Millionen gebuchten Nächten (plus 3 Prozent). Dahinter folgte Wien, wo sich der Städtetourismus im Jahresabstand um 14,7 Prozent auf 5,2 Millionen Übernachtungen spürbar erholte.

Die Urlauber kommen zahlreicher, aber kürzer: Während die Nächtigungsbuchungen um knapp 5 Prozent nach oben gingen, erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte merklich stärker um fast 7 Prozent auf 13,8 Millionen.

Alleine im stärksten Winterurlaubsmonat Februar legten die Buchungen um 5,7 Prozent zu. "Die auf drei Termine gestaffelten Semesterferien in Österreich und die Winterferien in den Nachbarländern haben im Februar 2024 die Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen auf 18,5 Millionen steigen lassen", berichtete Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Mit einem Anteil von mehr als einem Viertel an allen Nächtigungen im Winter sei der Februar traditionell der wichtigste Monat der touristischen Wintersaison.

Den Tourismus im Februar trugen vor allem die Urlauber aus dem Ausland, auf die mit 14,9 Millionen der überwiegenden Teil der gebuchten Nächte entfiel - das war ein Zuwachs von 6,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr zuvor. Die mit Abstand stärkste Gästegruppe aus dem Ausland waren die Deutschen mit 6,4 Millionen Buchungen, gefolgt von den Niederländern mit 3 Millionen Nächtigungen. Urlauber aus dem Inland buchten 3,5 Millionen Nächte (plus 2,3 Prozent).

"Österreich als Skination erfreut sich auch in dieser Wintersaison wieder großer Beliebtheit bei all unseren Gästen. Das liegt vor allem daran, dass wir ein weiterhin gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere ausländischen aber auch inländischen Gäste haben", hielt Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) in einer Stellungnahme gegenüber der APA fest und verwies auf das "breit gefächerte Angebot in der Beherbergung - von Low-Budget bis Luxus - und ein richtig großes Wintersportangebot - von der Familienabfahrt bis zur Sportpiste". Der Februar sei "sehr gut gelaufen" und der "zweitbeste gemessene Wert nach dem Februar 2020 mit 19,73 Millionen Nächtigungen". Besonders günstig hätten sich die über den ganzen Monat verteilten österreichischen Semesterferien ausgewirkt, ebenso wie die in diese Zeit gefallenen Faschingsferien in Deutschland und den Niederlanden - "den wichtigsten ausländischen Herkunftsmärkten für den österreichischen Tourismus".

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